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Anna Busch

* 2.5.1843 in Wiedensahl, † 6.7.1858 in Wiedensahl

Wilhelm Buschs Schwester Anna wurde nur 15 Jahre alt. Woran sie gestorben ist, ist nicht ganz klar, es könnte Schwindsucht, aber auch Leukämie gewesen sein. Wilhelm, der in München studierte, war von ihrem Tod sehr erschüttert. Ein ergreifendes Gedicht aus Kritik des Herzens von 1874 zeugt von seiner Zuneigung zur Schwester:

 Nun

Henriette Busch hat den Tod ihrer Tochter lange Zeit nicht verwunden. In einem Brief an Sohn Adolf schrieb sie:
Nur lieber tritt mir der Verlust unserer lieben Anna immer recht fühlbar und bitter entgegen, allenthalben, und überall vermisse ich sie schmerzlich, besonders jetzt, da alle meine Kinder von mir getrennt sind, Fanny bin ich freilich so glücklich, sie jetzt jeden Tag zu sehen, aber wie so ganz anders wäre es doch, hätte ich mein liebes Ännchen noch. Aber Gott hat es einmal so verfügt, und seine Schickungen sind ja immer gut, wenn es uns auch dunkel erscheint.

 Mutter und Tochter – Ein Gemälde

 

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…aus Wilhelms Gedicht