Im Herbst 1878 starb Hermann Nöldeke. Wilhelm Busch überzeugte seine Schwester, in Wiedensahl zu bleiben und sagte ihr zu, für ihre Familie zu sorgen. Auf seine Kosten ließ er das von der Gemeinde Wiedensahl vorgehaltene Pfarrwitwenhaus herrichten. Dieses Haus war im Jahre 1742 gebaut worden. Das Grundstück hat einen großen Garten, den Wilhelm Busch bearbeitete und in Briefen häufig beschrieb. Bald nach Wilhelm Buschs Übersiedlung nach Mechtshausen 1898 wurde das Gebäude verkauft. Durch die Verbeamtung der Pastoren war die Gemeinde der Fürsorge der Pastorenwitwen entbunden. Das Haus hat nach vielen Umbauten den ursprünglichen Charakter verloren.

Zunächst (d.h. in etwa 8 Tagen) muß ich nach Wiedensahl; denn einige Freuden des Umzugs, als da sind Pumpe und Heerd-setzen, Tapeziren und so dergleichen, wünschen durchaus meine persönliche Bekanntschaft. Nun bin ich freilich nicht sehr erpicht darauf; aber dennoch hab ich so eine Ahnung, daß es mir gut thun wird, wenn ich endlich mal wieder regelmäßig um zehn Uhr zu Bett gehe, was jetzt niemals vorkommt,

schrieb Busch am 26. Januar 1879 an Marie Hesse.