Spießertum und kleinbürgerliche Doppelmoral waren oft die Zielscheibe seines Spottes. Während seiner Zeit in Frankfurt erlebte Wilhelm Busch auch den Lebensstil des städtischen Großbürgertums, der ihn zur Kritik reizte. Die fromme Helene enthält viele Anspielungen auf den Haushalt und die Lebensweise der Bankiersfamilie Kessler. Seiner Freundin Johanna Kessler wird das nicht gefallen haben.

Die Fromme Helene und Bilder zur Jobsiade sollten ursprünglich im Verlag von Moritz Schauenburg in Straßburg erscheinen. Kurzfristig entschied sich Busch jedoch für einen anderen Verleger. Er besuchte Otto Bassermann in Heidelberg und bot ihm beide Werke an. Fortan erschienen alle seine Werke im Bassermannschen Verlagshaus und entgegen der bis dahin allgemein üblichen Einmalzahlung für den Autor entscheidet man sich für eine Gewinnbeteiligung, später sogar für den Halbpart (‚halbe-halbe’). Außerdem wurde Wilhelm Busch, wenn auch in geringerem Umfang, an den Folgeauflagen beteiligt. Zum erstenmal war er dadurch finanziell so gut gestellt, dass er Rücklagen bilden konnte.